H&M im Fairness-Check

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H&M - H&M im Fairness-Check
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BrancheTextilhandel
RechtsformH&M Hennes & Mauritz B.V. & Co. KG
GeschäftsführerKarl-Johan Persson
Webseitehttp://www.hm.com/
Allgemeine Infoshttp://de.wikipedia.org/
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Qualitätsurteil der Fairness-Stiftung  

So hält H&M die eigenen Fairness-Versprechen:
Beschäftigte/Partner Beschäftigte/Partner-Karte Fairness-Versprechen mangelhaft realisiert; Müttern wird Arbeit zusätzlich erschwert
Kunden/Klienten Kunden/Klienten-Karte geringe Erkenntnisse über Unfairness/Fairness / Produkte nicht nachhaltig
Wettbewerb Wettbewerb-Karte geringe Erkenntnisse über Unfairness/Fairness / setzt Konkurrenz durch unfaire Personalkostensenkungen unter Druck
Umwelt/Natur Umwelt/Natur-Karte nicht überzeugend; Langlebigkeit der Textilien mangelhaft; verbrennt massenhaft mangelfreie Textilien
Öffentlichkeit Öffentlichkeit-Karte keine Auskünfte zur Textilherstellung trotz Nachfragen; Intransparenz

H&M setzt seine eigenen Vorgaben für gute Arbeitsbedingungen extrem unzureichend um. Von einer Verbesserung der Fairness-Qualität in diesem Bereich ist derzeit wenig bis gar nichts sichtbar. Kritik äußern wiederholt Betriebsräte, Mitarbeiter und Leiharbeiter. In einer unternehmensinternen Umfrage von H&M stimmten nur 42 Prozent der befragten Mitarbeiter deutscher Filialen folgender Aussage zu: "An diesem Arbeitsplatz bleibt man psychisch und emotional gesund." Von H&M wurde mitgeteilt, man arbeite daran, diese Situation zu verbessern, unter anderem in Kooperation mit einer Krankenkasse. Wer's glaubt...

Positiv erscheint, dass H&M auf Recherchen zu Kinderarbeit bei Rohstofflieferanten oder dem Einsatz von Chemikalien bei der Textilherstellung durch Kontrollen oder Vorgaben reagiert. Aber nicht konsequent genug und vor allem nur auf öffentlichen Druck hin. Es bleibt dabei, dass es seine eigenen Grundsätze zum verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und der Sicherung von Arbeits-und Sozialstandards nur begrenzt und mangelhaft umsetzt. In diesen Bereichen hat die Fairness-Qualität von H&M einen deutlichen Verbesserungsbedarf.

Der Konzern ist 2918 von seinem 2013 selbst an die Presse übergebenen “Fahrplan für einen fairen Existenzlohn” (“Roadmap towards a fair living wage”) abgerückt und hat sein Lohn-Versprechen gebrochen. von seiner Internetseite wurde der Fahrplan entfernt und durch schwammigere Umschreibungen ersetzt.

(Stand 21.09.2019)
Letzte Aktualisierung: 21.09.2018 - Die Darstellung ist nach bestem Wissen und Gewissen erstellt und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Für die Angaben übernehmen wir keine Gewähr. Fehler und Irrtümer sind nicht ausgeschlossen und werden nach Bekanntwerden schnellstmöglich korrigiert. Wir bitten um entsprechende Hinweise auf unserem Kontaktformular.
Letzte Aktualisierung: 21.09.2018 - Die Darstellung ist nach bestem Wissen und Gewissen erstellt und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Für die Angaben übernehmen wir keine Gewähr. Fehler und Irrtümer sind nicht ausgeschlossen und werden nach Bekanntwerden schnellstmöglich korrigiert. Wir bitten um entsprechende Hinweise auf unserem Kontaktformular.
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